Am 7. Februar 2026 fand in unserem „Teremok“ ein echtes Fest statt — die Show „Talente im Teremok“. Es war kein Wettbewerb und kein Leistungsvergleich, sondern ein Tag voller Freude, Unterstützung und mutiger Auftritte auf der Bühne.
Von der ersten bis zur letzten Minute herrschte im Saal eine Atmosphäre von Gemütlichkeit und Freundschaft. Das war ein weiteres Beispiel dafür, dass im „Teremok“ das Wichtigste ist, zweisprachig lernen zu können und die Sprache der Freundlichkeit und des Miteinanders zu sprechen. Die Zuschauer unterstützten die Künstlerinnen und Künstler nicht nur, sondern wurden selbst Teil des Festes: Das Publikum erstarrte in „lebenden Statuen“, sang Lieblingslieder mit oder setzte bekannte Gedichtzeilen gemeinsam fort.
Das Programm war beeindruckend vielfältig. Zu hören waren Gesangsbeiträge — von beliebten Kinderliedern bis hin zu einfühlsamen Liedern über Träume und das Leben. Es erklangen „Das Lied vom Rotkäppchen“, „Esaul“, „Das schöne weit weg“ und als warmes Finale „Wenn es keinen Winter gäbe“.
Einen besonderen Platz nahm die Rezitation ein: Die Kinder trugen Gedichte von Agnija Barto, Kornei Tschukowski, Samuil Marschak, Sergej Jessenin, Iwan Surikow und weiteren Autorinnen und Autoren vor. Jeder Vortrag klang auf seine eigene Weise und zeigte, wie individuell jedes Kind Poesie empfindet.
Der musikalische Teil wurde durch Instrumentalauftritte bereichert: Klavierstücke, eine Trompeteninterpretation der „Ode an die Freude“ von Beethoven sowie Solobeiträge, in denen sich die Teilnehmenden in mehreren Genres präsentierten.
Eine besondere Überraschung waren die Zaubertricks — mit einer Prise Humor und echter Magie — die für staunende Gesichter im Publikum sorgten. Auch eine Tanzdarbietung, bei der die ganze Familie gemeinsam auf der Bühne stand, begeisterte das Publikum.
Ein außergewöhnlicher Beitrag war „Physik in Versen“, vorbereitet von Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihrer Lehrerin: Wissenschaft wurde verständlich, lebendig und spannend präsentiert.
Ein besonderer Moment war auch, dass an diesem Tag nicht nur Kinder auf der Bühne standen. Mütter und Lehrkräfte unterstützten die jungen Talente und zeigten, dass im „Teremok“ immer Menschen an ihrer Seite stehen, die an sie glauben, helfen und inspirieren.
Den Abschluss bildeten kleine Erinnerungsüberraschungen für alle Teilnehmenden sowie herzlicher, langanhaltender Applaus. Das Fest erinnerte erneut daran, dass im „Teremok“ nicht nur Wissen zählt, sondern auch die Fähigkeit, einander zu unterstützen, Mut zu zeigen, Lampenfieber zu überwinden und sich über die Erfolge anderer zu freuen. Es gab keine Verlierer — jeder besiegte seine eigene Aufregung und wurde zum Gewinner.
Wir danken allen Kindern, Lehrkräften und Eltern für dieses warme, bunte und wahrhaftig familiäre Fest!
Bis zum nächsten Mal im „Teremok“!
